Für wen ist die Intensivpädagogische Maßnahme?

In der Intensivpädagogischen Maßnahme (IPM) unseres Förderzentrums werden Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I (Klasse 7-10) unterrichtet, die aus verschiedenen Gründen zeitweise eine besonders individualisierte und enge Begleitung benötigen.

Oft haben sie eine lange Karriere von Beziehungs- und Hilfeabbrüchen hinter sich, zeigen massive Schwierigkeiten mit der Akzeptanz schulischer Rahmenbedingungen und trauen sich kaum etwas zu. Nicht selten sind sie der Schule über längere Zeiträume ferngeblieben oder es ist ihnen aufgrund selbst- und / oder fremdgefährdender Verhaltensweisen nicht mehr möglich, eine Schule zu besuchen.      

Was unterscheidet uns von anderen Schulangeboten?

  • Ein kleines System (Teilstandort Kabelstraße) bietet den Schülerinnen und Schülern einen überschaubaren und sicheren Rahmen.
  • Unser multiprofessionelles Team und verschiedene konzeptionelle Ansätze ermöglichen individuelle Lösungen mit dem Ziel, für jeden ein passendes Schulsetting zu gestalten.    

Wie kommt eine Schülerin / ein Schüler zu uns?

Die Herkunftsschule stellt einen Antrag an das Schulamt Mönchengladbach. Nach Sichtung aller relevanten Informationen entscheidet die untere Schulaufsicht über eine mögliche Aufnahme.  

Wie finden Unterricht und Förderung statt?

Unser Ziel ist es, die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, ihre Fähigkeiten und Ressourcen (wieder) zu entdecken, Bewältigungsstrategien für Problemsituationen zu erproben und schulische Ziele zu entwickeln und umzusetzen. Dabei begleiten wir die Jugendlichen mit Offenheit, Wertschätzung und Respekt. Transparente Regeln und verlässliche Strukturen sorgen für die notwendige Sicherheit im täglichen Miteinander.  

Der Unterricht findet in jahrgangsübergreifenden Kleingruppen statt und ermöglicht ein Höchstmaß an individueller Förderung. Durch gruppenorientierte Angebote in den Bereichen Sport, Hauswirtschaft, Werken und Soziales Lernen werden sozial angemessene Verhaltensalternativen erlebbar und eingeübt. Regelmäßig finden auch klassenübergreifende Aktivitäten und Ausflüge statt.  

Wie geht es nach der Zeit bei uns weiter?

Eine Reintegration in das jeweilige Herkunftssystem ist möglich und wird von uns bedarfsorientiert begleitet. Die Schülerinnen und Schüler werden im Berufsorientierungsunterricht sowie durch das Angebot von Praktika und eine enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit auf die nachschulische Situation vorbereitet. Auch der Erwerb von Abschlüssen der Sekundarstufe I ist möglich.

Was ist uns sonst noch wichtig?

Um dem hohen Bedürfnis der Jugendlichen nach Sicherheit, Verlässlichkeit und Transparenz Rechnung zu tragen, streben wir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen am Erziehungsprozess Beteiligten an.

 

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